ACHTUNG: Betriebsurlaub: Bestellungen, die vom 31.07. bis einschließlich 09.08. getätigt werden, können erst ab 10.08. bearbeitet werden. Wir bitten um Verständnis.
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Der Fellwechsel – ein Körper in Aufruhr

Der Fellwechsel – ein Körper in Aufruhr

Meist erwischt der Fellwechsel vieler Pferde den Halter völlig überraschend und den meisten sind die körperlichen Auswirkungen nicht vollständig bewusst. Während das Pferd am Abend noch ein ganz normales Fell hatte, steht es am nächsten Morgen ab und wirkt stumpf und glanzlos. In der Regel findet der Fellwechsel im Frühjahr und im Herbst statt, oftmals reicht schon eine kalte Nacht zum Sommerende aus und der Körper stellt sich auf Winter ein. Sicherlich kennen auch Sie das Problem und was Sie für ganz normal halten, bedeutet für den Körper Ihrer Fellnase harte Arbeit. 

Doch auch Sie leiden mit Ihrem Pferd. Sie haben vermehrt Fell an der Kleidung und das Striegeln des Tieres scheint vergebene Mühe zu sein. Mehr und mehr Fell bleibt im Striegel hängen und es scheint so, als würde das Bürsten kein Ende nehmen.

Erkennen Sie sich in dem Problem vielleicht wieder? Doch ist Ihnen auch klar, was mit Ihrem Pferd hier passiert und was der Fellwechsel für seinen ganzen Stoffwechsel und die Leber bedeutet? Möchten Sie Ihrem Pferd in der Zeit des Fellwechsels helfen, damit es ihm schnell wieder besser geht? Halten Sie inne, denn Ihr Tier braucht nun nicht nur Ihre Unterstützung, sondern auch ein wenig Ruhe um schnell wieder vital über die Weide traben zu können.

1.  Der Körper arbeitet auf Hochtouren

Beim Fellwechsel stellt der Körper seinen Stoffwechsel auf volle Energie. Nicht nur das alte Fell fällt aus und wird durch Neues ersetzt, auch Folgeerkrankungen können durch den Fellwechsel ausgelöst werden. So leiden gerade ältere Tiere unter Ekzemen, Allergien, Mauke oder einer Bronchitis. Selbst Gelenkbeschwerden und Muskelverspannungen sind nun keine Seltenheit. Diese ganzen Erscheinungen belasten den Stoffwechsel stark und die Leber, die Giftstoffe im Körper abbaut, muss nun viel leisten. Sie können Ihrem Pferd aber dabei helfen, den Fellwechsel gut durchzustehen. Zwar braucht es in dieser Zeit viele Nährstoffe und ein ausgewogenes Futter, doch auch mit Spezialfutter können Sie viel erreichen. 

Denken Sie nicht, Ihr Pferd müsse durch diese Zeit einfach durch, denn ohne Ihre Unterstützung können sich die Begleiterscheinungen des Fellwechsels in die Länge ziehen. Gerade eine Entzündung der Atemwege oder eine Überlastung der Leber können schnell zum Dauerproblem werden und Ihr Tier stark schwächen. Deshalb achten Sie gut auf das Tier und unterstützen Sie es.

2.  Ein gedeckter Nährstoffbedarf ist jetzt wichtig

Ihr Pferd braucht während des Fellwechsels mehr Nährstoffe und diese sollten dem gewohnten Futter beigemengt werden. Diese Nährstoffe sorgen dafür, das Keratin gebildet wird, was die Zellteilung und das Wachstum der Haarwurzel und Haare fördert. Für das Tier wertvoll sind:

  • B-Vitamine, da auch diese für das Zellwachstum und die Haarerneuerung zuständig sind. In der Regel ist im Pferdedarm genug Vitamin B enthalten, doch manchmal ist dieser auch aufgrund falschen Futters oder durch die Einnahme von Medikamenten beeinträchtigt. 
  • Damit auch die Haut gepflegt bleibt und gut durchblutet wird, benötigt das Pferd während des Fellwechsels Magnesium.
  • Vitamin E ist auch wichtig für die Haut und darf deshalb nicht fehlen.

Nicht jeder Pferdehalter verfüttert qualitativ ausreichendes Futter. Manchmal hat das Futter sogar eine eher ungenügende Qualität, was der Pferdehalter aber nicht weiß. Leider gibt es während des Winterfellwechsels auch kaum Grünfutter auf den Weiden. Aus diesem Grund ist das Pferd auf Ihre Hilfe angewiesen.

Stallpferde, die nicht regelmäßig auf die Weide kommen, sind zusätzlich belastet und haben meist auch ein schlechteres Immunsystem. Da kann der Fellwechsel natürlich für den Körper noch anstrengender sein und das Tier regelrecht auslaugen. Schonen Sie Ihr Pferd in dieser Zeit und gönnen Sie ihm eine kleine Auszeit, in der es nicht auf Hochleistung arbeiten muss. Das und die richtigen Nährstoffe bilden die beste Basis, um den Fellwechsel gut zu meistern.

3.  Vergessen Sie die Fohlen nicht

Der Fellwechsel ist für erwachsene Pferde schon schwer, doch den älteren Tieren setzt er noch mehr zu. Fohlen werden hier meist sogar ganz vergessen, doch auf für sie ist diese Zeit nicht leicht. Gerade der Fellwechsel zum Frühjahr hin bedeutet für die Kleinen große Anstrengung. Sie werden gerade von der Muttermilch abgesetzt und von der Mutter getrennt – ein großer Verlust, der erst begriffen werden muss. Alleine schon wegen dieser Umstellung braucht das Pferd nun mehr Nährstoffe, da der Körper psychisch stark in Aufruhr ist. Setzt nun auch noch der Fellwechsel ein, bedeutet das für den Körper einen noch größeren Kraftaufwand.

Aus diesem Grund sollten Sie gerade auch auf die Kleinsten im Stall achten und hier auf beste Futterqualität achten und dem Tier Nährstoffe in das Futter mischen. Ein junges und gesundes Pferd ist kräftig genug, um das alles zu überstehen, doch Hilfe kann nicht schaden. Haben Sie ein geschwächtes Fohlen, benötigt es natürlich umso mehr Ihre Unterstützung von Außen, in dem Sie es mit Nährstoffen versorgen.

4.  Planung ist das halbe Leben

Der Fellwechsel hält sich nicht an Termine. Er beginnt oftmals schlagartig und kommt deshalb auch überraschend. Könnten Sie ihn vorhersehen, wäre die ganze Sache einfacher und Sie könnten frühzeitig mit der Umstellung des Futters beginnen. Da dem aber so nicht ist, bauen Sie einfach vor.

Sorgen Sie regelmäßig für ein gutes und qualitativ hochwertiges und ausgewogenes Futter. Gerade wenn Ihr Pferd Hochleistungssport betreibt oder schon Alterserscheinungen hat, ist dies unerlässlich. Der nächste Fellwechsel wird kommen, doch Ihr Pferd wird dann schon darauf vorbereitet sein, weil der Körper bereits mit allen wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen aufgebaut wurde.

Bedenken Sie immer, dass selbst die Qualität des Heus sehr nachgelassen hat. Aufgrund von Umwelteinflüssen und Düngemitteln, sind selbst die saftigsten Wiesen nicht mehr das, was sie noch vor einigen Jahren waren. Sie können Ihrem Pferd nicht schaden, wenn Sie ihm zusätzlich etwas Gutes tun und ein Zusatzmüsli in das Futter mengen oder in kleinen Mengen so reichen. 

5.  Scheuen Sie keine Ausgaben

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle und setzen Sie auf hochwertiges Futter, investieren Sie deshalb lieber hier etwas mehr Geld. Doch auch mit Produkten wie Pure & Healthy Vitalmüsli können Sie dem Tier während des Fellwechsels helfen. Die Inhaltsstoffe wie:

  • Mariendiestelöl,
  • Artischocke und
  • Sonnenblumenkerne wirken sich positiv auf den Organismus aus.
Helfen Sie Ihrem Pferd und stehen Sie ihm in dieser harten Zeit bei. Ihr Pferd wird den Fellwechsel meistern, da es zu seiner Natur gehört und Sie werden es tatkräftig mit etwas Schonung und ausgewogener Ernährung begleiten.